Geschrieben für den Investitionsausschuss eines Entsorgungsbetriebs oder für einen Investor, der prüft, ob er die Sammlung und Behandlung gebrauchter Kaffeekapseln in der EU aufbauen soll. Dies ist kein Panorama der Kreislaufwirtschaft: Es ist die Rechnung, in Euro, ob dieses Geschäft trägt. Fünf reale Konfigurationen —eigenes Haushaltssystem, dichtes B2B, Merchant-Anlage, Asset-light-Betreiber und die Kunststoffroute— durch dieselbe Finanzmaschine, und die Antwort auf die eine Frage, die entscheidet: wer die Kosten der Sammlung trägt.
Reale PDF-Seiten: Cover, Executive Summary, Grafiken und Wettbewerbstabellen.



Ein Entscheidungsbericht, kein Branchenbericht. Jede Zahl stammt aus einer reproduzierbaren Finanzmaschine, und jede entscheidende Aussage trägt ihre Quelle, ihr Datum und den Konfidenzgrad, den wir ihr geben —einschließlich dessen, was wir NICHT verifizieren konnten.
Eine Aluminiumkapsel besteht aus rund 1 Gramm dünnem, lackiertem Metall und verlässt die Maschine mit 12-15 Gramm nassem Kaffeesatz. Der Bericht erstellt die vollständige Massenbilanz je angenommener Tonne an der Anlage: wie viel Aluminium hineingeht, wie viel als verkaufsfähiger Schrott herauskommt, wie viel nach dem Lackabbrand als Barren ankommt und was der nasse Kaffee, der bewegt und entsorgt werden muss, tatsächlich wiegt. Diese Bilanz, nicht der Metallpreis, regiert die Rechnung.
Der teuerste Thesenfehler der Branche ist, die Gebühr, die der Hersteller an das Kollektivsystem zahlt, mit dem Behandlungspreis zu verwechseln, den der Betreiber berechnet. Das sind verschiedene Dinge in verschiedenen Größenordnungen. Der Bericht trennt die fünf möglichen Erlösquellen, quantifiziert, wie viel das zurückgewonnene Material gegenüber dem regulatorischen Topf wirklich beiträgt, und erklärt, warum der Vollkostendeckungsrahmen der PPWR den Preis begrenzt, den ein Betreiber anstreben kann.
Eigenes Haushaltssystem, konzentrierter B2B-Service, Merchant-Anlage mit Fremdmaterial, Asset-light-Betreiber, der alles vergibt, und die Kunststoffroute, bei der der Kaffee kein Abfall mehr ist, sondern Produkt. Jede mit ihrer GuV Jahr für Jahr 2026-2030, ihrem CAPEX, ihrem Kapitalwert und ihrem Break-even-Punkt, alle aus derselben Massenbilanz abgeleitet, damit sie untereinander vergleichbar sind.
Einer technischen Recyclingfähigkeit nahe 100 % stehen veröffentlichte reale Recyclingquoten von 5 % bis 35 % gegenüber — je nachdem, wer sie berechnet und auf welcher Basis. Der Bericht trennt jede Zahl mit ihrem erklärten Nenner, unterscheidet Geprüftes von Selbsterklärtem und legt den damit eröffneten rechtlichen Risikovektor offen: die französische Rechtsprechung zu Umweltaussagen, die Richtlinie 2024/825 und die bereits verurteilten Fälle.
Ab wann die Kapsel nach EU-Recht Verpackung mit erweiterter Herstellerverantwortung ist, welcher PPWR-Artikel das sagt, wann das Herstellerregister greift und welche Pflicht 2028 für weiche Kapseln kommt. Mit den realen Tarifen von Ecoembes und CITEO, der Ökomodulation, die Monomaterial belohnt, und den gegen den Gesetzestext geprüften Recyclingzielen für 2030.
Der Bericht bleibt nicht beim Ergebnis stehen: Er identifiziert die Variable, die das Urteil dominiert, misst, wie weit sie sich bewegen müsste, um es umzukehren, und sagt, ob dieser Wert im realen Markt erreichbar ist. Enthalten sind das Adversarial Review —neun Versuche, die eigene These zu brechen— und das vollständige Verzeichnis dessen, was wir nicht verifizieren konnten, das zugleich die Agenda des vorgeschlagenen Pilotprojekts ist.
Fünf Seiten des Berichts, genau so, wie sie geliefert werden.





Die Zahlen in den Abbildungen stammen aus der Finanzmaschine des Berichts.
Für alle, die prüfen, Kapital in den Aufbau der Sammlung oder der Behandlung von Kapseln zu stecken: ein Entsorgungsbetrieb, der in den Stoffstrom einsteigen will, ein Investor, der die Branche untersucht, oder ein Logistikbetreiber, der den Service erwägt. Er ist nicht für die Kaffeemarke geschrieben, die ihre EPR-Pflicht erfüllt, sondern für denjenigen, der ihr diesen Service erbringen würde.
Die durch die PPWR harmonisierte EU, mit Spanien als Testfall (RD 1055/2022, Ecoembes) und Systemvergleichen in Frankreich (CITEO, Projet Métal), im Vereinigten Königreich (Podback), in Italien (Mailand) und in Österreich (ARA+KTV). Die Zahlen des Modells sind in Euro.
Er gibt für jede der fünf Konfigurationen ein explizites Urteil —GO, bedingtes GO, WARTEN oder NO-GO— mit dem jeweiligen Kapitalwert und den Mindestbedingungen, die erfüllt sein müssten. Er sagt auch, welche Schritte er unternehmen würde, bevor auch nur ein Euro CAPEX gebunden wird.
Jede entscheidende Aussage trägt ihre Quelle und ein Evidenz-Label: beobachtetes Datum, externe Schätzung, abgeleitete Berechnung, Modellannahme oder Schlussfolgerung. Der Bericht legt offen, welche Parameter er NICHT anhand von Verträgen oder Messungen verifizieren konnte —es ist ein Screening-Modell zur Entscheidung, keine geprüfte Bewertung— und macht diese Lücken zur Agenda des vorgeschlagenen Pilotprojekts.
Das vollständige PDF mit 70 Seiten, auf Deutsch, mit sofortigem Download nach der Zahlung. Einzellizenz.
Der Bericht antwortet mit Zahlen: fünf Konfigurationen, eine Finanzmaschine und für jede ein Urteil.
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