Analyse & Daten · 2026-07-06

Cold brew und kalter Kaffee: die Eintrittstür des jungen Kunden in Spanien

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Warum Kälte konvertiert

Kalter Kaffee —Iced Latte, cold brew, Getränke mit Pflanzenmilch— ist einer der wirksamsten Wege, einen neuen Konsumenten an den Spezialitätenkaffee heranzuführen. Der Grund ist psychologisch: Kälte, Süße und Personalisierbarkeit senken die Einstiegshürde. Sie verlangen vom Kunden nicht, Röstnuancen zu schätzen oder Terminologie zu verstehen; man steigt über den unmittelbaren Genuss ein.

Ein Format mit höherem Bon und günstiger Saisonalität

Neben der Gewinnung neuer Kunden haben kalte Formate meist einen höheren durchschnittlichen Bon als Espresso oder Milchkaffee und nutzen die Saisonalität des spanischen Sommers und den Nachmittagskonsum. Für ein Café sind sie ein Hebel für Erlöse und nicht nur für die Gewinnung.

Der junge Kunde, der Tourismus und die sozialen Netzwerke

Der Konsument unter 44 Jahren, der urbane Tourist und die Kultur der sozialen Netzwerke treiben diesen Trend an. Ein gut präsentiertes kaltes Getränk ist fotogen und wird geteilt; das erzeugt organische Bekanntheit, die ein traditioneller Kaffee selten erreicht. Kälte ist keine vorübergehende Mode, sie ist ein Akquisitionskanal.

Wie man es integriert, ohne die Marke zu verwässern

Der Schlüssel ist, hochwertige kalte Formate anzubieten —gut extrahierter cold brew, echte Pflanzenmilch, kontrollierte Aromen— die als Stufe zum Rest der Karte dienen. Kälte zieht an; die Qualität des Restes bindet. Man nutzt sie als Köder, nicht als Ersatz für das Spezialitätenangebot.

Im Bericht analysieren wir die Trends mit kommerzieller Wirkung —cold brew, entkoffeinierter Spezialitätenkaffee, Rückverfolgbarkeit, Retail und Bakery— und wie man jeden je nach Kundenprofil ausschöpft.